Whoever leads a solitary life and yet now and then wants to attach himself somewhere, whoever, according to changes in the time of day, the weather, the state of his business, and the like, suddenly wishes to see any arm at all to which he might cling--he will not be able to manage for long without a window looking on to the street. And if he is in the mood of not desiring anything and only goes to his window sill a tired man, with eyes turning from his public to heaven and back again, not wanting to look out and having thrown his head up a little, even then the horses below will draw him down into their train of wagons and tumult, and so at last into the human harmony.
(Wer verlassen lebt und sich doch hie und da irgendwo anschließen möchte, wer mit Rücksicht auf die Veränderungen der Tageszeit der Witterung, der Berufsverhältnisse und dergleichen ohne weiteres irgendeinen beliebigen Arm sehen will, an dem er sich halten könnte, der wird es ohne ein Gassenfenster nicht lange treiben. Und steht es mit ihm so, daß er gar nichts sucht und nur als müder Mann, die Augen auf und ab zwischen Publikum und Himmel, an seine Fensterbrüstung tritt, und er will nicht und hat ein wenig den Kopf zurückgeneigt, so reißen ihn doch unten die Pferde mit in ihr Gefolge von Wagen und Lärm und damit endlich der menschlichen Eintracht)
Franz Kafka
The Street Window (Das Gassenfenster)












